Ausstellung: Auf gepackten Koffern – Leben in der Abschiebehaft

Vom 12. – 30. April wird die Ausstellung „Auf gepackten Koffern – Leben in der Abschiebehaft“ im Foyer der Slub, Zellescher Weg 18 in Dresden zu sehen sein.

Abschiebungshaft stellt einen Akt der Freiheitsentziehung dar, den schwersten in einem demokratischen Staat möglichen Eingriff in das Recht der Freiheit der Person überhaupt. Betroffen sind Ausländer_innen, denen kein Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland zugestanden wird. Mit der Inhaftierung soll die Abschiebung dieser Menschen durchgesetzt werden. Das System der Abschiebungshaft steht seit langem in der Kritik von Menschenrechtler_innen. Nicht nur die Verfahren bei der Anordnung von Abschiebungshaft, die Inhaftierung von Minderjährigen, die Zustände in den Haftanstalten oder die oft langen Haftzeiten sind Gegenstand der Kritik. Das Einsperren von Menschen, die keine Straftat verübt haben, ist generell zu verurteilen.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 12. A p r i l , 19:30 Uhr informieren wir über Abschiebungshaft in der Bundesrepublik und in Sachsen und lassen Betroffene sowie in der Unterstützungsarbeit für Abschiebehäftlinge engagierte Menschen zu Wort kommen.

Die Ausstellung wird präsentiert vom Flüchtlingsrat Berlin in Zusammenarbeit mit der Cimade Paris, Initiative gegen Abschiebehaft und Pro Asyl. Die Infoveranstaltung und Ausstellung in Dresden wird organisiert von Gruppe cartonage in Zusammenarbeit mit dem Ausländerrat Dresden e.V.

Flyer zur Ausstellung





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