Ausgrenzung mit System. Die Alltäglichkeit des strukturellen Rassismus in Deutschland.

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus serviert die gruppe.cartonage am 14.03.2012 um 20:00 im AZ Conni ein schmackhaftes Abendmenü mitsamt politischem Dessert zum Thema „Struktureller/Institutioneller Rassismus“.

Das Thema Rassismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen wird in Deutschland erst in den letzten Jahren in einer breiteren Öffentlichkeit thematisiert. Bis dahin galt Rassismus als ein Randgruppenproblem und wurde synonym mit „Rechtsextremismus“ verhandelt. Insbesondere wissenschaftliche Studien, wie beispielsweise das Bielefelder Forschungsprojekt zur „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ haben zu einer Änderung der Sichtweise geführt.

Mittlerweile kommt auch die offizielle Politik der Bundesrepublik nicht umhin, Rassismus als Problem anzuerkennen, das in allen Schichten der Gesellschaft präsent ist. Dies tut sie jedoch äußerst halbherzig und nur aufgrund internationaler Verpflichtungen. So hat die Bundesrepublik Deutschland die Beschlüsse der UN-Weltkonferenz 2001 gegen Rassismus unterzeichnet und 2008 einen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus vorgelegt, der jedoch weder eine aktuelle Situationsanalyse noch eine konkrete Handlungsorientierung beinhaltet. Das Thema Struktureller/Institutioneller Rassismus wird darin gänzlich ausgeblendet.

Anlass genug, den strukturellen Rassismus hierzulande unter die Lupe zu nehmen. Nach einer Einführung in die Thematik werden spezifische Formen des strukturellen Rassismus in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft in den Blick genommen und mit Beispielen illustriert. Im Anschluss kann – wie immer – über das Thema diskutiert werden.





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