REVOLUTION FÜR BEWEGUNGSFREIHEIT -THEATER- 26.9.2012||20:00

Riadh Ben Ammar im 1-Personen-Theater über Perspektiven auf nationale und globale Grenzregime

WANN: Mittwoch 26.9.2012 um 20:00
WO: Kukulida. Martin-Luther-Str. 1

Flyer
---english version below---

Am 14. Januar 2011 fand in Tunesien eine Revolution statt. Danach haben viele junge Menschen das Land verlassen. Tausende sind als Geflüchtete in Lampedusa gelandet. Damals sagte der deutsche Innenminister de Maizière, die Menschen müssten erkennen, dass sie nach Tunesien gehören würden. Sie sollten dort bleiben und ihr Land aufbauen. Angela Merkel äußerte sich ähnlich. Sie stellte es als eine Selbstverständlichkeit dar, dass „nicht alle Menschen, die in Tunesien jetzt nicht sein wollen, nach Europa kommen [können]“ (Quelle). Das Theaterstück versteht sich als eine Antwort auf solche Aussagen wie die von Merkel und de Maizière.

GEGEN WEN ODER WAS RICHTET(E) SICH DIE REVOLUTION?
Das Theaterstück „Revolution für Bewegungsfreiheit“ thematisiert eine Vielzahl der Wege der Freiheitssuche, die mit der Revolution eine neue Qualität bekommen haben. Neben dem Kampf gegen die Diktatur war die Revolution auch ein KAMPF GEGEN DAS WELTWEITE MIGRATIONSREGIME.
Europäische Tourist*innen in Tunis? Frontex? Abschiebung? Religiöser Fundamentalismus? Welche Zusammenhänge gibt es? Wie hängen die Probleme der Tunesier*innen mit der weltweiten Migrationskontrolle zusammen?
WAS BEDEUTET DAS FÜR DIE MENSCHEN IN TUNESIEN?
Das Stück erzählt von der Atmosphäre in Tunesien vor der Revolution, während der Revolution und nach der Revolution.

Das Theaterstück wird wie jedes dessert.cartonage von veganer küfa á la cartonage und Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch gerahmt.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kukulida e.V. und dem Ausländerrat Dresden e.V. statt.

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REVOLUTION FOR THE FREEDOM OF MOVEMENT
- theatre -

One-person-theatre with Riadh Ben Ammar about perspectives on national and global border regimes

14th January, 2012 there was a revolution in Tunisia. Afterwards many young people left the country. Thousands reached Lampedusa as refugees. At that time, the german minister of the interior, Thomas de Maizière, said these people had to accept they belong to Tunisia. They should stay there and built up the country. Angela Merkel expressed herself alike. She constituted it as a matter of course, that „not all persons, who don‘t want to be in Tunisia at the time, [can] come to Europe“ (source).
The play is meant to be an answer to statements like these ones from Merkel and de Maizière.

Who or what was the revolution disapproving of?

The play „revolution for freedom of movement“ broaches a multitude of different ways of looking for freedom, that reached a different level after/with the revolution. Despite fighting the dictatorship, the revolution was also meant to be FIGHTING THE GLOBAL MIGRATION REGIME.

European tourists in Tunis? Frontex? Deportation? Religious fundamentalism? Which relations do exist? How are the problems of people in Tunisia connected to global migration control?
WHAT DOES THIS MEAN FOR THE PEOPLE IN TUNISIA?

The play is telling about the atmosphere in Tunisia before, while and after the revolution.

Like every dessert.by.cartonage the play will be complemented by vegan küfa á la cartonage as well as the possibility to talk, discuss, inform and ask.

This event takes place in cooperation with Kukulida e.V. and Ausländerrat Dresden.





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