9.1.2013, 20 Uhr | az conni: Zwischen Polizeigewalt und Solidarität. Die Situation von Geflüchteten in Calais

In der französischen Stadt Calais, am Ärmelkanal, halten sich derzeit einige Hundert “Sans Papiers” auf, Menschen ohne gültigen Pass. Sie versuchen meist nach England zu gelangen, wo sie auf bessere
Lebensbedingungen hoffen, als die, vor denen sie aus ihren Heimatländern geflohen sind. Die englische und die französische Regierung bezeichnen diese Bewegung als “illegal” und schaffen es nicht, sie unter Kontrolle
zu bringen. Die Migrant_innen versuchen mit LKWs auf die Fähre oder in den Zug, der durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal fährt, zu gelangen. Doch die Grenze zwischen Frankreich und England ist extrem streng bewacht. Die meisten von ihnen werden von der Polizei entdeckt, vor allem bei den verschiedenen Kontrollposten, wo geprüft wird, ob sich jemand im Inneren des Laderaums versteckt. Deshalb halten sich viele der Migrant_innen monatelang in Calais auf, leben dort unter härtesten Bedingungen und lassen sich jede Nacht aufs Neue auf dieses riskante Unterfangen ein.

Black Wok ist im Sommer eine Woche dorthin gefahren, um für Aktivist_innen und Migrant_innen zu kochen. Im Vorhergang fanden in Dresden Vorträge und eine Spendenkampagne statt, im Nachhinein geht es nun darum, von den Erfahrungen zu berichten. Der Vortrag zeichnet außerdem ein Bild der aktuellen Situation vor Ort.

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