Archiv der Kategorie 'News'

12.12. AZ Conni | Sachsen 2019: Apocalypse now? Politische (Gegen-)Aktivitäten im Vorfeld der Wahlen

Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden

20:00* vegane küfa à la cartonage

20:30 politischer Nachtisch**:

Sachsen 2019: Apocalypse now?
Politische (Gegen-)Aktivitäten im Vorfeld der Wahlen
Input & Gespräch

Die Prognosen sagen nichts Gutes voraus. Sachsen, von Anfang an eine rechte Problemzone in der 1990 erweiterten Bundesrepublik, droht noch weiter nach rechts abzusacken. Mit zu erwartenden drastischen Folgen für bestimmte gesellschaftliche Gruppen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt. Während die einen den Kopf in den Sand stecken und hoffen, es werde schon nicht so schlimm für sie werden, regen sich vielfältige Initiativen, um den vor allem, aber nicht nur von der AfD ausgehenden Angriff auf eine pluralistische Gesellschaft Protest und andere Perspektiven entgegen zu setzen.
Welche Aktivitäten gibt es seitens linker Gruppen, aber auch von bürgerlicher Seite, welche Ziele verfolgen sie, an welche Menschen richten sie sich?

Susanne Gärtner wird uns an diesem Abend das sächsische ‚Bündnis gegen Rassismus‘ vorstellen und einen Überblick über Ideen und bereits begonnene Projekte von Gruppen und Organisationen aus dem Bündnis und dessen Umfeld geben. Dabei wird sie auf Chancen, aber auch Grenzen einer breiten Bündnispolitik eingehen. Im Anschluss möchten wir mit euch darüber, was wir jetzt noch erreichen können, über sinnvolle Strategien und geeignete Aktionsformen ins Gespräch kommen.

*) Wer beim Vorbereiten und Kochen unterstützen möchte, ist ab 17:30 Uhr in der Küche gern gesehen.

**) We aim to provide simultaneous translation into English. Whisper translation into other languages are more than welcome! Wir bemühen uns, eine simultane Übersetzung ins Englische bereitzustellen. Flüsterübersetzungen in weitere Sprachen sind herzlich willkommen!
gruppe.cartonage.

14.11. AZ Conni – küfa.cartonage & Storytelling | Geschichte(n) vom Gehen und (An)Kommen. Ahmed erzählt

Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden

20:00* vegane küfa à la cartonage

20:30 politischer Nachtisch**:

Geschichte(n) vom Gehen und (An)Kommen. Ahmed erzählt
Storytelling & Gespräch

Ahmed K. verließ sein Herkunftsland, den Libanon, durchquerte viele Länder und kam schließlich 2015 in Dresden an, wo er bis heute lebt. Wie lange, das ist nicht sicher, denn sein Asylantrag wurde abgelehnt.
Was Ahmed von seinem Aufbruch bis heute erlebte, ist eine von vielen, jeweils ganz individuellen Geschichten von Flucht und Migration. Und dennoch steht sie für mehr als nur das persönliche Schicksal einer Person. Über Geflüchtete und Migrant*innen wird sehr viel geredet, mal Gutes, häufig Schlechtes, doch wer weiß wirklich etwas über die Menschen, die hier ankommen?

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, etwas mehr zu erfahren. Ahmed wird seine Geschichte mit uns teilen, mit uns ins Gespräch kommen und unsere Fragen beantworten.

*) Wer beim Vorbereiten und Kochen unterstützen möchte, ist ab 17:30 Uhr in der Küche gern gesehen.

**) We aim to provide simultaneous translation into English. Whisper translation into other languages are more than welcome! Wir bemühen uns, eine simultane Übersetzung ins Englische bereitzustellen. Flüsterübersetzungen in weitere Sprachen sind herzlich willkommen!
gruppe.cartonage.

10.10. AZ Conni – küfa.cartonage & Film “REVENIR – TO RETURN”

Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden

20:00* vegane küfa à la cartonage

20:30 politischer Nachtisch**:
Film “REVENIR – TO RETURN”

Erstmaliges Screening in Dresden!

Auf der Flucht aus der Elfenbeinküste passierte Kumut Imesh sechs Länder, ehe er Europa erreichte. 13 Jahre später machte er sich auf, seine Route filmisch nachzuverfolgen.

Ein Anruf alarmierte Kumut Imesh, dass er in seinem Land Elfenbeinküste nicht mehr sicher war. Also flüchtete der politisch aktive Student 2004 über die Grenze nach Ghana. Als er hier auf Landsleute traf, fühlte er sich weiterhin in Gefahr und reiste weiter nach Togo, Benin und Niger. Teilweise zu Fuß gelangte er durch die Sahara nach Algerien, ehe er sich für sieben Jahre in Marokko niederließ. Dort traf der geflüchtete Ivorer den australischen Filmemacher David Fedele, mit dem er 13 Jahre später – Imesh erhielt Asyl in Frankreich – die damals entstandene Idee eines Filmprojekts realisierte.

Wir freuen uns, den aus dieser Idee entstandenen Dokumentarfilm „Revenir“ exklusiv in Dresden (mit deutschen und/oder englischen Untertiteln) zeigen zu dürfen. Hier schon mal der Trailer:

Dear cartonage friends,
Like every second wednesday of the month, on 10th of october the „küfa cartonage“ will provide tasty vegan food for a small price at 8pm. Afterwards we are happy to show you the movie:

REVENIR – TO RETURN (with english subitles)

Synopsis:
„For years, the stories of West African migrants and refugees have been told through the lenses of foreign journalists. Now there is a story from the inside.

Part road-trip, part memoir, part journalistic investigation, REVENIR follows Kumut Imesh, a refugee from the Ivory Coast now living in France, as he returns to the African continent and attempts to retrace the same journey that he himself took when forced to flee civil war in his country … But this time with a camera in his hand.

Traveling alone, Kumut will be documenting his own journey; both as the main protagonist in front of the camera, as well as the person behind it, revealing the human struggle for freedom and dignity on one of the most dangerous migratory routes in the world.

A controversial film experiment, a courageous journey and a unique collaboration between filmmaker and refugee; which is not without consequences.“

*) Wer beim Vorbereiten und Kochen unterstützen möchte, ist ab 17:30 Uhr in der Küche gern gesehen.

**) We aim to provide simultaneous translation into English. Whisper translation into other languages are more than welcome! Wir bemühen uns, eine simultane Übersetzung ins Englische bereitzustellen. Flüsterübersetzungen in weitere Sprachen sind herzlich willkommen!
gruppe.cartonage.

12.9. AZ Conni – küfa.cartonage & Input: [w|e|g|g|e|s|p|e|r|r|t] und abgeschoben

Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden

20:00* vegane küfa à la cartonage
Die Einnahmen des Abends werden der in Gründung befindlichen Abschiebehaftkontaktgruppe Dresden gespendet

20:30 politischer Nachtisch**:
[w|e|g|g|e|s|p|e|r|r|t] und abgeschoben

Ende Juni 2018 wurde das ‚Gesetz zur Regelung des Vollzugs der Abschiebungshaft und des Ausreisegewahrsams im Freistaat Sachsen‘ vom Sächsischen Landtag beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Eröffnung einer Abschiebungshaftanstalt in Dresden, die auf der Hamburger Straße in Dresden entstehen wird. Inhaftiert sollen dort Menschen werden, deren Asylantrag abgelehnt wurde. Dazu Juliane Nagel, die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion: „Vergessen wir nie: Es geht hier um Menschen, die nichts getan haben außer in der reichen Bundesrepublik Schutz zu suchen. Menschen, die hier ein neues Leben beginnen wollen, die sich – ja – über Regeln hinweggesetzt und trotz Dublin-Verordnung ihren Weg und ihr Ziel gesucht haben“.
Von Anfang an gab es Kritik an dem Gesetz. Mark Gärtner vom Sächsischen Flüchtlingsrat wird in seinem Vortrag auf die Auswirkungen von Abschiebungshaft im Allgemeinen und die des sächsischen Gesetzes im Besonderen eingehen. Grundrechtseingriffe und -verletzungen werden angesprochen, die eingeschränkten Möglichkeiten von Rechtsvertretung und –beratung thematisiert.

*) Wer beim Vorbereiten und Kochen unterstützen möchte, ist ab 17:30 Uhr in der Küche gern gesehen.

**) We aim to provide simultaneous translation into English. Whisper translation into other languages are more than welcome! Wir bemühen uns, eine simultane Übersetzung ins Englische bereitzustellen. Flüsterübersetzungen in weitere Sprachen sind herzlich willkommen!
gruppe.cartonage.

13.6. AZ Conni – küfa.cartonage & Infoveranstaltung Helpline Dresden

Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden

20:00* vegane küfa à la cartonage

20:30 politischer Nachtisch**:
HELPLINE DRESDEN – Info-Verabstaltung zur Notfalltelefonnummer für Migrant_innen

Die Helpline Dresden ist eine Notfalltelefonnummer für Migrant_innen, die in akuten Problem- oder Gefahrensituationen gewählt werden kann. Sie ersetzt nicht den Notruf der Polizei, soll jedoch sicherstellen, dass geringe oder fehlende Deutschkenntnisse nicht zu einer verzögerten Hilfe in Krisensituationen führen.
Die Helpline Dresden soll sowohl eine Anlaufstelle für Betroffene von Diskriminierung, als auch eine Informationsquelle für alltagsbezogene Fragestellungen sein. Sie steht Anrufenden bei jeglichen Fragen und Problemen offen und parteilich zur Seite.

Die Helpline Dresden…
• … vermittelt bei geringen oder fehlenden Deutschkenntnissen zur Polizei (nur auf Englisch)
• … ist 24/7 zu erreichen
• … ist vertraulich und auf Wunsch anonym
• … unterstützt dabei weitere Beratungsangebote in der Stadt in Anspruch zu nehmen
• … hört zu und bietet weitere Handlungsoptionen an• … dokumentiert Diskriminierungserfahrungen

Wir haben die Projektkoordinatorinnen bei der RAA Sachsen eingeladen, die euch etwas über die Entstehungsgeschichte, den Aufbau und die Funktionsweise sowie die Ziele der Helpline erzählen.
Gerne wollen sie auch gemeinsam mit euch überlegen welche Schwachstellen die Helpline aufweist und an welcher Stelle sie wie verbesserungs- oder kritikwürdig ist.
Zur Veranschaulichung können anonymisierte Fallbeispiele vorgestellt werden. Da wir mit anderen Helplines weltweit Kontakt hatten können wir auch über deren Erfahrungen und Struggels als Notfallrufnummern im Bereich hate crime berichten.

*) Wer beim Vorbereiten und Kochen unterstützen möchte, ist ab 17:30 Uhr in der Küche gern gesehen.

**) We aim to provide simultaneous translation into English. Whisper translation into other languages are more than welcome! Wir bemühen uns, eine simultane Übersetzung ins Englische bereitzustellen. Flüsterübersetzungen in weitere Sprachen sind herzlich willkommen!
gruppe.cartonage




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