Aktionen

Spontankundgebung gegen Unterbringung von Flüchtlingen in Heimen

Das neu gegründete Netzwerk Asyl, Migration und Flucht lädt für Donnerstag, den 3. Mai, um 15:15 Uhr zu einer Spontankundgebung vor dem Kulturrathaus Dresden, Königstraße 15 ein. Dort tagt an diesem Nachmittag der Dresdner Stadtrat.
Hintergrund der Aktion ist die Neueröffnung eines Heimes für Asylsuchende, das vor kurzem im Stadtteil Pieschen in Betrieb genommen wurde. Statt den Weg zu einer dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen zu beschreiten, um ihnen menschenwürdige Lebensbedingungen zu ermöglichen, hält die Stadt Dresden an ihrem Konzept der zentralen Unterbringung fest. Im neu eröffneten, von einem privaten Anbieter im Auftrag der Stadtverwaltung betriebenen Heim herrschen zudem unhaltbare Zustände – bis zu 8 Personen sind hier in einem Raum untergebracht.

Hier könnt ihr den gemeinsamen Aufruf des Netzwerkes Asyl, Migration und Flucht Dresden lesen.

Bleiberecht für die Familie Ismailov/a

Dass Repressionen, Schikanen und Willkür durch staatliche Institutionen in Deutschland und Europa für viele Menschen an der Tagesordnung sind, haben wir versucht, bei unserem letzten politischen Dessert klar zu machen. Hier möchten wir euch jetzt auf einen Fall aufmerksam machen, bei dem sich der Verdacht aufdrängt, dass die tausendfach angewendeten Repressionen gegen Flüchtlinge gleichzeitig dazu dienen sollen, eine politische Aktivistin einzuschüchtern oder gar loszuwerden:
Nurjana Ismailova und ihr Bruder Nuradil leben seit fast 10 Jahren in Deutschland. Sie sind in Deutschland zur Schule gegangen und engagieren sich bei der Flüchtlingsjugendorganisation „Jugendliche ohne Grenzen“ (JOG). Nurjana ist Sprecherin von JOG in Niedersachsen. Nun sollen die beiden mit ihren Eltern nach Dagestan in Russland abgeschoben werden. Laut eines Beitrags der BBC (http://www.bbc.co.uk/news/magazine-15824831) ist Dagestan einer der gefährlichsten Orte Europas.
JOG hat nun eine Petition gestartet, um ein Bleiberecht für die Familie zu erreichen. Die Petition könnt ihr hier unterzeichnen.

Solidarität mit Flüchtlingen in Calais

Dresdner Aktivist_innen wollen Flüchtlinge in Calais unterstützen und planen eine Fahrt nach Calais. Dafür sammeln sie bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 7.4.2011, 20:00 Uhr in der Veränderbar Sach- und Geldspenden. Was konkret gebraucht wird, steht auf dem Flyer. Spenden können am selben Abend ab 22:00 auch am Soli-Cocktailstand beim Jugendtanz in der Chemiefabrik abgegeben werden.

Mehr infos unter Termine.

Infos zur Arbeit von no-border-Aktivist_innen:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com

Rückblick auf Dresdner Aktivitäten zum bundesweiten Aktionstag gegen Lager, Residenzpflicht und Asylbewerberleistungsgesetz

„Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass sie ab heute für das Überschreiten der Stadtgrenze eine behördliche Genehmigung benötigen“ – so oder ähnlich wurden Passant_innen angesprochen, die die auf dem Dresdener Jorge-Gomondai-Platz installierte symbolische Stadtgrenze übertreten wollten. „Die Residenzpflicht gilt ab sofort für alle Dresdner Bürgerinnen und Bürger“.
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„Residenzpflicht abschaffen – Dresdner Initiative zum bundesweiten Aktionstag“ beteiligt sich mit Aktionen in der Dresdner Innenstadt

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