Aktionen

Bleiberecht für die Familie Ismailov/a

Dass Repressionen, Schikanen und Willkür durch staatliche Institutionen in Deutschland und Europa für viele Menschen an der Tagesordnung sind, haben wir versucht, bei unserem letzten politischen Dessert klar zu machen. Hier möchten wir euch jetzt auf einen Fall aufmerksam machen, bei dem sich der Verdacht aufdrängt, dass die tausendfach angewendeten Repressionen gegen Flüchtlinge gleichzeitig dazu dienen sollen, eine politische Aktivistin einzuschüchtern oder gar loszuwerden:
Nurjana Ismailova und ihr Bruder Nuradil leben seit fast 10 Jahren in Deutschland. Sie sind in Deutschland zur Schule gegangen und engagieren sich bei der Flüchtlingsjugendorganisation „Jugendliche ohne Grenzen“ (JOG). Nurjana ist Sprecherin von JOG in Niedersachsen. Nun sollen die beiden mit ihren Eltern nach Dagestan in Russland abgeschoben werden. Laut eines Beitrags der BBC (http://www.bbc.co.uk/news/magazine-15824831) ist Dagestan einer der gefährlichsten Orte Europas.
JOG hat nun eine Petition gestartet, um ein Bleiberecht für die Familie zu erreichen. Die Petition könnt ihr hier unterzeichnen.

Solidarität mit Flüchtlingen in Calais

Dresdner Aktivist_innen wollen Flüchtlinge in Calais unterstützen und planen eine Fahrt nach Calais. Dafür sammeln sie bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 7.4.2011, 20:00 Uhr in der Veränderbar Sach- und Geldspenden. Was konkret gebraucht wird, steht auf dem Flyer. Spenden können am selben Abend ab 22:00 auch am Soli-Cocktailstand beim Jugendtanz in der Chemiefabrik abgegeben werden.

Mehr infos unter Termine.

Infos zur Arbeit von no-border-Aktivist_innen:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com

Rückblick auf Dresdner Aktivitäten zum bundesweiten Aktionstag gegen Lager, Residenzpflicht und Asylbewerberleistungsgesetz

„Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass sie ab heute für das Überschreiten der Stadtgrenze eine behördliche Genehmigung benötigen“ – so oder ähnlich wurden Passant_innen angesprochen, die die auf dem Dresdener Jorge-Gomondai-Platz installierte symbolische Stadtgrenze übertreten wollten. „Die Residenzpflicht gilt ab sofort für alle Dresdner Bürgerinnen und Bürger“.
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„Residenzpflicht abschaffen – Dresdner Initiative zum bundesweiten Aktionstag“ beteiligt sich mit Aktionen in der Dresdner Innenstadt

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Aktionstag gegen Lager, Residenzpflicht, Sachleistungsprinzip

In Dresden hat sich ein Aktionsbündnis zur Beteiligung am bundesweiten Aktionstag gegründet

Auch in Dresden wird es Aktivitäten zum bundesweiten Aktionstag gegen Asylbewerberleistungsgesetz, Residenzpflicht und Lager geben. Vertreter_innen verschiedener Initiativen haben sich zusammengefunden und planen für den 22. März 2011 öffentlichkeitswirksame Aktionen, um auf die Situation von Flüchtlingen in Dresden, Sachsen und der Bundesrepublik aufmerksam zu machen und die Abschaffung rassistischer Sondergesetzgebung zu fordern, die Asylsuchende zu Menschen zweiter Klasse degradiert und ihnen grundlegende Rechte vorenthält. Die Beteiligung weiterer Initiativen und Einzelpersonen ist ausdrücklich erwünscht. Wer mittun möchte, meldet sich bitte per Mail bei uns.

Hier gibt es weitere Informationen zum bundesweiten Aktionstag.




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