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10 Jahre Cartonage – wir feiern!

Wir feiern Party…

mit EUCH!

Infos hier…


küfa.cartonage am 13. April 2016

Mi, 13.4.16, 20 Uhr, AZ Conni

Infos zur küfa.cartonage am 13. April 2016, 20 Uhr im AZ Conni

Liebe cartonage-Freund*innen,
wie immer am 2. Mittwoch des Monats kocht die küfa.cartonage. Nach bestem Essen gibt es eine Informationsveranstaltung der URA Dresden zur Demonstration gegen den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai 2016 in Plauen.

Ihr seid herzlich eingeladen, uns ab 18.00 Uhr beim Kochen zu helfen!

„Wir ermitteln in alle Richtungen“: Der nie aufgeklärte Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Lübeck 1996

Mi, 9.3.16, 20 Uhr, AZ Conni
Film + Diskussion: Brandanschlag auf Asylbewerberheim in Lübeck 1996

We aim to provide simultaneous translation into English. Whisper translation into other languages are more than welcome!
Wir bemühen uns, eine simultane Übersetzung ins Englische bereitzustellen. Flüsterübersetzungen in weitere Sprachen sind herzlich willkommen!

Liebe cartonage-Freund*innen,
wie immer am 2. Mittwoch des Monats kocht die küfa.cartonage. Nach bestem Essen servieren wir euch diesmal als politisches Dessert einen Dokumentation über den Brandanschlag in Lübeck 1996. Anschließend an den Film möchten wir mit euch ins Gespräch kommen und einen Bezug zur rassistischen Gewalt heute und dem Ermitteln der Justiz „in alle Richtungen“ (und oft in Richtung der Opfer) heute ziehen.

Ihr seid herzlich eingeladen, uns ab 18.00 Uhr beim Kochen zu helfen!

Hier weitere Infos zum Film:

Tot in Lübeck (Doku)
Regie: Lottie Marsau, Katharina Geinitz

Der Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in der Lübecker Hafenstraße am 18. Jan. 1996 ist nie aufgeklärt worden. Zehn Menschen sind verbrannt und viele andere verletzt und traumatisiert worden.
Und weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte im feinen Lübeck, begann in den folgenden Jahren ein Aktenberge produzierendes Versteckspiel um die Wahrheit, das bis heute nicht beendet ist.

Das könnte dazu verführen, geradewegs Thesen aufzustellen und mit neuen Enthüllungen aufzuwarten. TOT IN LÜBECK tut dies nicht. Stattdessen gehen die Regisseurinnen geduldig aus unterschiedlichen Perspektiven an die “Sache” heran und enthüllen dabei erst ihre eigene Sicht, die sich lesend, aufzeichnend und nachfragend im Hintergrund hält.

So lässt TOT IN LÜBECK die sprechenden Geister und Ungeister, die aus diesem Haus des Schreckens gekrochen sind, langsam und nachhaltig auf den Zuschauer einwirken, bis dieser das dringende Bedürfnis nach der Wahrheit über den Hergang des Verbrechens herbeiwünscht und am Ende erkennen muss, dass das Verschwinden und die Verschleierung der Wahrheit selbst Teil der Wahrheit über diesen Brandanschlag ist.

(cartonage.blogsport.de/hafenstrasse96.org)

Von Hoffnung und Hotspots: Zur Situation von Geflüchteten auf Sizilien

Mi, 13.1.16, 20 Uhr, AZ Conni

Flyer zur Januaer-küfa.cartonage zur Situation von Geflüchteten auf Sizilien

Nachdem 2013 die Auffanglager auf Lampedusa geschlossen wurden, kommen fast täglich Boote mit auf dem Seeweg über das Mittelmeer Geflüchteten im Süden Siziliens an. Die Bedingungen, unter denen sie dort leben müssen, sind oftmals katastrophal. In der Hafenstadt Pozzallo wurde die dortige Erstaufnahmeeinrichtung in einen sogenannten Hotspot umfunktioniert. Dahinter verbirgt sich ein neuartiges Konzept, mit dem die Europäische Kommission noch an der Grenze mit einem Schnellprüfverfahren klären will, ob Geflüchteten überhaupt das Recht auf eine Asylantragstellung zugebilligt wird oder nicht.

Der aus einer Privatinitiative hervorgegangene Verein ‚Projekt Seehilfe e. V.‘ aus Bremen ist mit Unterstützungsaktionen im Süden Siziliens aktiv. Eine Aktivistin wird in ihrem Vortrag über die Situation der Geflüchteten und die aktuellen politischen Entwicklungen berichten:

„Über Solidarität sprechen gerade alle politischen Ebenen in Europa. Vor allem wenn es darum geht, wer Geflüchtete aufnehmen soll. Dass die Situation an anderen Orten schon seit langem prekär ist, wird dabei oft vergessen. Man konnte die Forderung nach Unterstützung einfach überhören. Projekt Seehilfe e. V. hat sich nach einer spontanen Hilfsaktion im Jahr 2014 entschieden langfristig auf Sizilien aktiv zu sein. Nach der Schließung der Lager auf Lampedusa etablierte sich die italienische Insel als neuer Brennpunkt auf der Mittelmeer-Route.

Mit dem Kauf von Medikamenten und Kleidung, mit Workshops oder ganz einfach mit Gesprächen unterstützen wir die, die den Weg über das Mittelmeer auf sich genommen haben. Auf Sizilien haben wir ein gutes Netzwerk aufgebaut, das uns ständig auf dem Laufenden hält. In unseren Vorträgen möchten wir über die desolate Situation der Flüchtlinge aufklären und von unserer Arbeit berichten.“

Film „nadeshda“

Mi., 9.12.15, 20.00 Uhr, AZ Conni

kuefa.cartonage im Dezember 2015

Misho, Zorka und Tsveti leben in Nadeshda, einem der größten Roma-Ghettos Bulgariens. Sie träumen von einer Musikerkarriere in den großen Konzertsälen der Welt.
Sie wollen raus aus Nadeshda, raus aus dem Roma-Ghetto, dabei gibt es für die drei Kinder Misho, Zorka und Tsveti kaum Chancen den Teufelskreis aus Vorurteilen und Perspektivlosigkeit zu durchbrechen. Doch ihre Familien wehren sich vehement gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Eine klassische Violinenausbildung soll den Kindern helfen die sozialen Grenzen zu überwinden.




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